Alt 27.03.20, 14:17
Standard EUWAX Trends: DAX: Größter Wochengewinn seit mehr als acht Jahren
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Zugegeben, am Freitag gibt der DAX kein positives Bild ab. Bis zum Mittag fällt der deutsche Leitindex um rund 3,4 Prozent auf 9.660 Punkte. Die gestern erneut zurückeroberte Marke von 10.000 Punkten gerät damit wieder außer Sichtweite. Nichtsdestotrotz fällt das Fazit der Handelswoche aber positiv aus: Mit einem Plus von knapp 10 Prozent fährt der DAX wohl den größten Wochengewinn seit mehr als acht Jahren ein. Doch Zeit zum Durschnaufen bleibt kaum: Angesichts der rapide steigenden Zahl an Corona-Fällen in den USA droht übers Wochenende womöglich Ungemach – und den Börsen könnte zum Start der neuen Woche ein erneuter „Schwarzer Montag“ drohen.

Rating für Autobauer gesenkt – Drägerwerk an der SDAX-Spitze

Schlechte Nachrichten zum Wochenausklang für Daimler: Die Ratingagentur S&P stuft die deutschen Autobauer aufgrund der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus herab. Daimler rutscht von „A-“ auf „BBB+“, BMW von „A+“ auf „A“. Dies begründet S&P mit einem rasanten Rückgang der weltweiten Nachfrage an Autos. Weniger Nachfrage heute in Stuttgart auch nach Daimler-Aktien: Diese fallen um 5,5 Prozent auf 27,90 Euro.

Bad News auch für die Lufthansa: Die Aktie verliert am Freitag rund 3,9 Prozent auf 9,40 Euro. Am Morgen hatte die Privatbank Berenberg die Lufthansa von „Buy“ auf „Hold“ abgestuft und das Kursziel von 18 auf 12 Euro gesenkt. Aufgrund des Coronavirus gehen die Analysten davon aus, dass die Umsätze der Fluggesellschaften bis ins dritte Quartal hinein um rund 90 Prozent einbrechen. Analysten der Citigroup hatten ihr Kursziel für die Lufthansa jüngst gar von 10 Euro auf 0,50 Euro zusammengestrichen.

Am Freitag unter den meistgehandelten Aktien in Stuttgart und mit einem Plus von 9,7 Prozent an der Spitze der Gewinner im SDAX: Drägerwerk. Insbesondere die Medizintechniksparte von Drägerwerk hat es den Anlegern angetan, stellt Drägerwerk doch nicht nur medizinische Schutzausrüstung, sondern auch die allerorts benötigten Beatmungsgeräte her. Hierfür wurden die Produktionskapazitäten bereits verdoppelt, es herrscht Vollauslastung rund um die Uhr. In diesem Jahr stieg die Drägerwerk-Aktie bereits um rund 45 Prozent.


Börse Stuttgart TV

Krypto Update: Bitcoin zwischen Corona und Geldschwemme - eine Analyse

Eine neue Ausgabe unseres Krypto Updates mit Markus Miller – dieses Mal in etwas ungewohnter Umgebung, denn: Auch wir bleiben zuhause! Und auch thematisch dreht es sich dieses Mal vor allem um die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Bitcoin und den Kryptomarkt. Schließlich haben wir einen wahren „Alles-Crash“ erlebt, wie Markus Miller berichtet…




Euwax Sentiment

Die Anleger in Stuttgart können sich heute nicht wirklich entscheiden, ob sie auf einen steigenden oder fallenden DAX setzen sollen. Der Euwax Sentiment notiert im bisherigen Handelsverlauf in einer Spanne von 20 bis -20 Punkten. Gegen Mittag verengt sich die Spannbreite beim Stuttgarter Stimmungsbarometer weiter. Die Anleger warten wohl auf Impulse aus den USA.


Anlegertrends

Anleger sind uneins über weitere Kursentwicklung

Die Ausgeglichenheit beim Euwax Sentiment zeigt sich heute auch beim meistgehandelten verbrieften Derivat an der Euwax: Ein Put-Optionsschein (WKN MF8PJL) auf den DAX. Nach Auskunft unseres Händlers halten sich Käufer und Verkäufer in etwa die Waage. Mit einem Basispreis von 8.825 Punkten befindet sich der Optionsschein gegenwärtig weit aus dem Geld.

Die Derivateanleger an der Börse Stuttgart kaufen heute sehr stark einen Call-Optionsschein auf Apple (WKN MC517A). Im Laufe der Woche gab es einige Analystenkommentare, die den Kauf der Apple-Aktie empfahlen. Die Aktie notiert gegen Mittag mit 229 Euro knapp 2 Prozent tiefer als noch am Donnerstag.

Ein Knock-out-Put (WKN CP49BE) auf das Währungsverhältnis EUR/USD wird heute in Stuttgart sehr stark gehandelt. In dem Knock-out-Put sind ausschließlich Käufer zu verzeichnen. Die Anleger gehen von einem fallenden Euro gegenüber dem Dollar aus. Im heutigen Handel bewegt sich das Währungspaar EUR/USD in einer Recht engen Range von knapp 40 Basispunkten.

Quelle: boerse-stuttgart AG
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