Alt 02.04.19, 14:35
Standard Wie beeinflusst Forex-Trading die Wirtschaft?
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Der Forex-Markt stellt den weltweit größten Finanzmarkt mit einem täglichen Umsatz von über 5 Billionen US-Dollar dar. Hier können Regierungen, Unternehmen und auch Privatpersonen in Form von Währungspaaren in verschiedenste Währungen investieren, wobei das Ziel beim Devisenhandel stets jenes ist, profitable Trades durchzuführen und somit Kurstiefen und -höhen auf geschickte Art und Weise auszunutzen.


In Bezug auf die Beeinflussung der Wirtschaft durch den Devisenmarkt sind zahlreiche Aspekte zu beachten, welche wir in diesem Artikel näher beleuchten werden.

Privater und institutioneller Sektor

Der private Sektor, also jener, in welchem Privatpersonen Forex-Trading betreiben, hat fast gar keine Signifikanz für die internationale Wirtschaft. Das sieht beim institutionellen Sektor anders aus: Denn in dieser Arena traden unter anderem auch Regierungen und Unternehmer, darunter Weltkonzerne, was bedeutet, dass deren Aktivitäten am Forex-Markt enorme Konsequenzen für die weltweite Wirtschaftslage haben können.

So steigt der Preis einer bestimmten Währung beispielsweise immer dann, wenn eine besonders hohe Nachfrage nach dieser Währung besteht. Im Gegenzug findet eine Wertsenkung statt, sobald eine gewisse Währung nicht mehr intensiv nachgefragt wird und gegebenenfalls sogar große Mengen davon in andere Währungen umgetauscht werden. Der US-Dollar ist ein hervorragendes Beispiel für eine sehr gefragte Währung: Am internationalen Forex-Markt finden unter anderem zahlreiche Trades mit dem US-Dollar statt.

Sollte eine bestimmte Währung häufig verwendet werden, dann hat dies auch positive Konsequenzen für das jeweilige Land, in welchem diese produziert wird.

Obwohl der Forex-Markt keinen erheblichen Einfluss auf verschiedenste Ökonomien haben kann, lässt sich dennoch nicht bestreiten, dass zumindest bestimmte Effekte auf die Entwicklung der Wirtschaftslage bestehen.

Die Bedeutung des Forex-Marktes

Der internationale Devisenmarkt existiert prinzipiell, damit Regierungen, Unternehmen und andere Institutionen ihre weltweiten Handelsgeschäfte durchführen können. Prosperierende Ökonomien zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass sie fremde Währungen schnell, effizient und zu einem günstigen Preis kaufen können. Diese Staaten werden auch als Supermächte bezeichnet, da sie ihre Macht unter anderem am Währungsmarkt nutzen können.

Spekulative Kursentwicklungen

Des Weiteren zieht der Forex-Markt natürlich auch zahlreiche Trader und Spekulanten an, welche von den verschiedensten Kursentwicklungen profitieren möchten. So beeinflussen etwa auch Spekulationen die Preisentwicklungen am Devisenmarkt, was in weiterer Folge auch Konsequenzen für die Wirtschaftslage haben kann.

Typisch sind Bear- und Bullmarkets, welche sich dadurch entwickeln, dass Spekulanten entweder einen Wertgewinn oder -verlust bestimmter Währungen antizipieren und dementsprechend agieren.

Hier gibt es stets Gewinner und Verlierer: Exporteure erfahren oftmals negative Konsequenzen durch die Preisveränderung von Devisen, wenn sie z. B. einen Auftrag zu einem niedrigen Preis erhalten, diesen anschließend absolvieren und sich die Preise in der Zwischenzeit ändern. Dadurch erleidet beispielsweise der Exporteur einen signifikanten Verlust, während sich die Importeure über den Gewinn freuen können.

Internationale Handelsentwicklungen

Prinzipiell hat der internationale Trade an sich enorme Konsequenzen für den Forex-Markt, was unter anderem daran liegt, dass die Produkte eines bestimmten Landes höhere Qualitätsstandards erreichen, sobald die Ökonomie des Landes prosperiert. In weiterer Folge steigt die Nachfrage nach diesen Produkten, wodurch auch die jeweilige Währung eine Wertsteigerung erfährt.

Ein weiterer Aspekt, der zeigt, inwiefern der Forex-Markt Weltökonomien beeinflussen kann: Produkte, welche in bestimmten Ländern gekauft werden, haben zumeist die Voraussetzung, dass die Akquirierung in der Landeswährung stattfindet. Somit tauscht der Käufer seine Währung zuerst in die Währung des Verkäuferlandes um, was daraufhin auch die Wirtschaftslage des Herstellerlandes verbessert.


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